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Am 10. Oktober 2021 wird das FLI 111 Jahre alt. Die Freude über dieses kleine Jubiläum möchten wir mit Ihnen teilen und Sie einladen, die Arbeit und Forschungsschwerpunkte des FLI kennen zu lernen. An den Standorten Insel Riems und in Jena bieten wir geführte Touren über das Institutsgelände an, online gibt es Arbeitseinblicke zu den Forschungen an allen fünf Standorten.

Um 14:30 Uhr gibt der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Mettenleiter, in einem online-Vortrag einen Überblick der Forschungsarbeiten des FLI, insbesondere zu Ergebnissen aus SARS-CoV-2-Projekten. Der Vortrag findet im Rahmen eines Zoom-Webinars statt, Fragen können über die Frage und Antwort-Funktion gestellt werden. Den Link zum Einwählen finden Sie hier: Zoom-Link

Am 11. und 12. Oktober richten wir das One-Health-Symposium zum 111. Gründungsjubiläum des FLI für Fachpublikum aus. Die diesjährige Loeffler-Lecture findet zum Abschluss des ersten Tages als Hybridveranstaltung online und im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald statt.

Wir freuen uns auf Sie!

 

  • Zur MKS -Forschung gründete Friedrich Loeffler das weltweit erste Virenforschungsinstitut auf der Insel Riems. Was er selbst nicht sah, machte das Elektronenmikroskop in den 1930er Jahren sichtbar. Heute werden Erreger immer schneller entschlüsselt.

    (© FLI)

  • Die Braunschweiger Versuchsstation wird auf ca. 200 ha mit hauseigenem Personal und Maschinenpark an 365 Tagen im Jahr bewirtschaftet. Sowohl Grundfutter wie Mais- und Grassilagen als auch Getreide für die eigene Kraftfutterproduktion für insg. ca. 500 Rinder, Schweine und Schafe werden angebaut. Zur Fruchtfolge gehören Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Körnermais, Silomais und Ackergras. Die Versuchsstation ist der einzige Milchviehhalter in Braunschweig.

     (© F. Hackelsperger, FLI)

  • Die Größe des Eigelbs ist bis heute ein Kriterium für Eiqualität. Seit den 1940er Jahren wird am Standort Celle an Nutztieren geforscht, zuerst insb. zu Geflügel, das zu einem wichtigen Landwirtschaftszweig wurde.

    (© FLI)

  • 65.000 Strohhalme mit Erbmaterial erhalten alte Nutztierrassen. In der Deutschen Genbank am Institut für Nutztiergenetik ist das Einfrieren von Sperma Routine, das von ebenso wichtigen Eizellen bedarf noch mehr Forschung.

    (© FLI)

  • Den Standort Jena prägt eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Institutszugehörigkeiten. Immer stand aber die Forschung zu bakteriellen Tierkrankheiten, -seuchen und Zoonosen im Mittelpunkt; seit 1954.

    (© FLI)

  • Zunehmend halten uns neue Infektionserreger in Atem. 75 % sind zwischen Mensch und Tier übertragbar. So wie das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, hier in der Nasenschleimhaut eines Frettchens durch rot markiertes Virusantigen sichtbar gemacht.

    (© A. Breithaupt, FLI)

  • Der Standort Mariensee wurde Ende des 19. Jh. als Remonteamt gegründet, wo junge Pferde für den Militärdienst ausgebildet wurden. Seit 1946 widmete man sich der Tierzuchtforschung, heute allen Fragen der Nutztiergenetik.

    (Quelle unbekannt)

  • Die Rindertuberkulose ist eine bakterielle Zoonose, gefährlich für Mensch und Tier. Sie wird in S3-Laboren in Jena erforscht. Deutschland gilt als frei vom Erreger, weltweit ist er aber noch verbreitet.

    (© FLI)

  • Schlaue Hühner! Kognitive Fähigkeiten von Legehennen als Indikator für das Tierwohl? Am Institut für Tierschutz und Tierhaltung wird ihre Reaktionsfähigkeit mit der Skinner-Box getestet.                                                                                                                                                             

    (© FLI)

  • Der Standort Braunschweig beherbergt eine eigene Mahl- und Mischanlage zur Herstellung von Versuchsfutter, Rohwaren für ca. 400 t Ausgangserzeugnisse lagern hier. Das Institut für Tierernährung geht u.a. der Frage nach, wie Tiergesundheit durch bessere Fütterung gestärkt und ein Infektionsverlauf durch Tierernährung beeinflusst werden kann.

    (© FLI)

  • Tödliche Erreger und Zoonosen wie Ebola und Nipah werden im Hochsicherheitslabor auf der Insel Riems erforscht. Weltweit sind solche Arbeiten mit Großtieren sonst nur im kanadischen Winnipeg und im australischen Geelong möglich.

    (© FLI)